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Essen und Trinken

Was verdient man beim Pizza Lieferdienst?

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Die Tätigkeit bei einem Lieferdienst ist für viele Studenten oder junge Leute ein angenehmer Nebenverdienst. Einige sind auch hauptberufliche Lieferdienst-Fahrer und fahren jeden Tag Essen aus, häufig zum Beispiel Pizza. Lieferdienste für Pizza u.a., wie z.B. den Lieferdienst Hanau gibt es praktisch in jeder deutschen Stadt, ob in Hessen, NRW oder Rheinland-Pfalz.

Lieferdienst-Auslastung schwer zu kalkulieren

Für Restaurant-Betreiber ist die Auslastung eines Pizza-Lieferdienstes nur schwer zu kalkulieren. Natürlich sind die Spitzenzeiten wie Mittagessen und Abendessen oder am Wochenende bekannt, – in manche Krankenhäuser wird auch zum Nachtschichtwechsel stapelweise Essen geliefert, aber es ist nur schwer zu planen. Die Auslastung des Lieferdienstes ist auch abhängig von Wetter, Fernsehprogramm, regionalen Festen oder Veranstaltungen.

Mindestlohn ist gängig

Im Lieferbereich für Essen ist eine Bezahlung auf Mindestlohnniveau (2020: 9,35€) bis maximal 12 Euro pro Stunde üblich. Für die Lieferfahrer ist damit das Trinkgeld der Kunde eine wesentliche Einkommenskomponente. Restaurants ist oft eine höhere Bezahlung gar nicht möglich, da aus dem knapp kalkulierten Warenpreis nicht nur der Fahrer, sondern auch Lohnnebenkosten, das Fahrzeug, etwaige Versicherungen, Sprit etc. bezahlt werden müssen. Vom Wareneinsatz und Marketingkosten einmal ganz abgesehen. Kommt ein Auftrag über Portale zustande, müssen meist noch Provisionen in Höhe von bis zu 25% an die Portale abgeführt werden. Bei solch engen Kalkulationen ist eine höhere Bezahlung für die Fahrer meist gar nicht möglich. Faktisch landen Mitte 2020 viele Fahrer daher bei einem Stundenlohn zwischen 9 und 10 Euro (plus Trinkgeld)

Wieviel Trinkgeld ist für Pizzaboten angemessen?

In Deutschland gibt es keinen Trinkgeldzwang, aber ein Trinkgeld von rund 10% des Rechnungspreises gilt als angemessen, wenn man mit der Dienstleistung zufrieden ist. Ein freundlicher Fahrer freut sich immer über ein Trinkgeld. Es ist schließlich auch kein Vergnügen, sich unter Einhaltung der Verkehrsregeln so durch den Verkehr einer Stadt zu quälen, dass die bestellte Pizza noch möglichst frisch beim Besteller ankommt. Eine Lieferung in den vierten Stock ohne Aufzug ersetzt da bei manchem Pizza-Lieferboten das Fitness-Studio. Während in Japan z.B. das Geben von Trinkgeld völlig unüblich ist, es in Amerika vom Restaurantbetreiber schon mit Computer als Service-Fee addiert wird, wird es in Deutschland auf freiwilliger Basis gegeben.

 

 

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