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Planen Sie ein teures Parkhaus an der A67 in der Nähe von Eersel

EERSEL – Über die A67 in der Nähe von Eersel wird in den kommenden Jahren ein riesiges Parkhaus mit 3.500 Stellplätzen für den Pendelverkehr gebaut. Von diesem „Hub“ können Pendler in den Bus, das gemeinsame Auto, den Elektroroller oder das Fahrrad umsteigen. Der Bau kostet 125 Millionen Euro.

 

Der „Mobilitätsknotenpunkt“ sollte dem täglichen Trubel auf der A67 und dem Randweg Eindhoven sowie dem kurzen Verkehr in den Dörfern ein Ende setzen. Der Plan wurde von den Kempener Gemeinden Eersel, Reusel-de Mierden, Bladel und Bergeijk in Zusammenarbeit mit der Provinz entwickelt. “Wenn Sie zehn Prozent des Verkehrs von der Autobahn nehmen können, werden 90 Prozent weniger Staus entstehen”, sagt Eersels Stadtrat und Projektmanager Steven Kraaijeveld.

 

Am Dienstag stimmten die Hochschulen der vier Gemeinden der weiteren Ausarbeitung zu. Das Parkhaus an der A67 ist nicht der einzige Übergabepunkt im Plan, sondern sollte Teil eines vollständigen Netzes von Hubs in der Region werden, beispielsweise im Kempisch Business Park in Hapert und anderen Gewerbegebieten. Ziel ist es, dass der regionale Pendlerverkehr das Auto gegen Fahrräder, Motorroller oder öffentliche Verkehrsmittel austauscht. Der notwendige Ausbau des öffentlichen Verkehrs kommt auch der Lebensfähigkeit der Kempener Gemeinden zugute, sagt Kraaijeveld.

Parkhaus Stuttgart

Im provinziellen und regionalen Kontext werden seit langem regionale Drehkreuze an verschiedenen taktischen Standorten entlang der Autobahnen in Brabant in Betracht gezogen. Kraaijeveld: “Wir sind die ersten, die einen konkreten Plan dafür gemacht haben.” Für den Hub an der A67 ließen sich die vier Gemeinden vom “Bosch Parkhaus” in parkhaus Stuttgart inspirieren: einem großen Parkhaus über der Autobahn, in dem Autos direkt fahren.

Der Bau und die Anbindung an das Straßennetz sind mit einer enormen Investition von 125 Millionen Euro verbunden. Laut Kraaijeveld werden die Kosten von den Regierungen und der Geschäftswelt getragen. ASML, das einen Mangel an Parkplätzen hat, wird definitiv teilnehmen, sagt er. Es wurden noch keine Gespräche mit anderen Parteien geführt. “Derzeit wird eine Planungsstudie zur Finanzierung durchgeführt.” Die Kommunen hoffen unter anderem auf die Teilnahme des Máxima Medical Center, des High Tech Campus, des VDL und anderer Unternehmen.

Neben den öffentlichen Verkehrsmitteln stützt sich der Plan auch stark auf Fahrräder. Die Radwege in der Region müssen dafür verbessert werden. Geschätzte Kosten: 20 bis 25 Millionen Euro. Alles in allem ein sehr ehrgeiziger Plan, räumt Kraaijeveld ein. “Wir sind absolut davon überzeugt, dass dies angesichts des wachsenden Verkehrs notwendig ist.”

 

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